Fütterung

Wir legen großen Wert auf eine gute Fütterung um die Vitalität und Gesundheit zu
erhalten. In erster Linie füttern wir unseren Pensionsgästen Trockenfutter von unserer hauseigenen hochwertigen Marke Wild+hund und auf Wunsch auch Josera oder Nassfutter. Gerne können Sie auch das Futter Ihres Hundes mitbringen. Sollten Sie Ihren Hund Barfen, so geben wir Ihnen die Möglichkeit eingefrorenes Fleisch, Gemüse und sonstige Futtersorten während des Aufenthaltes ihres Hundes bei uns kühl zu lagern. Gerne beraten wir Sie auch in Fragen, der richtigen Fütterung Ihres Hundes.

 

Zusätzlich bieten wir den Verkauf von verschiedenen Hundefuttersorten an.

Fragen Sie nach, wir sind Ihnen gerne behilflich!



Medikamente

Bitte bringen Sie die Medikamente Ihres Hundes mit, so ist sichergestellt, dass Ihr Liebling medikamentös in der Zeit des Aufenthaltes versorgt ist. Achten Sie unbedingt auf eine ausreichende Menge, auch für den Fall eines verlängerten Aufenthaltes und stellen Sie uns die Medikamente so zusammen, dass wir Sie genau dosieren können (inkl. Beschriftung)

Krankheiten und Verletzungen

WIR BITTEN UM VERSTÄNDNIS:

 

Eine Hundepension zu betreiben ist ähnlich wie ein großer Kindergarten in Hotelform... wir legen großen Wert auf eine korrekte Kundenkartei. So dass im NOTFALL sofort alle Daten von Hund und Besitzer vorhanden sind. Unsere Tierärzte stehen uns immer mit Rat und Tat zur Seite und versorgen uns sofort.

Natürlich schauen wir uns auch den Gesundheitszustand von unseren tierischen Gästen an. Jedoch gibt es Erkrankungen die man äußerlich nicht sehen kann. Wichtig ist immer eine gültige 5-fach Impfung und die Tollwutimpfung, der Hund sollte regelmäßig entwurmt sein und einen Spot- On gegen Flöhe, Milben und Zecken spätestens 1 Woche vor Ankunft aufgetragen bekommen. Kontrollieren können wir das jedoch nur begrenzt.
Der Besitzer sollte die Sorgfaltspflicht haben und seinen kranken Hund bei uns korrekt anmelden und mit uns darüber zu sprechen, um andere Artgenossen zu schützen.

Leider ist es (wie bereits oben erwähnt) ein riesiger Kindergarten und durch unsere "Gruppenhaltung" gehen wir natürlich auch ein gewisses Risiko ein, dass sich Krankheiten eher vermehren können und das es durch die Spielereien / Rangordnungsklärungen zu Verletzungen kommen kann.
Wir sind sehr darauf bedacht dies mit all unseren Mitteln zu vermeiden. Dennoch sind wir der Meinung, dass die Hunde zusammen mit Artgenossen viel glücklicher sind, als allein zu sein und gehen damit ein erhöhtes Risiko ein. Somit kommt es auch einmal zu Zwischenfällen, vor denen wir uns nicht schützen können, egal was wir tun.
Ob es ein Flohbefall ist, der sich auf andere Hunde überträgt, ein Magen- Darminfekt oder ein grippaler Infekt, ein vertretener Fuß, eine Risswunde etc. es gibt eine ganze Liste von Erkrankungen die man Hunden äußerlich nicht ansehen oder vermeiden kann. Schnell ist es passiert und trotz jeglicher Vorsorge und Einhaltung der Sicherheits- & Hygienemaßnahmen hat sich ein Hund eine Verletzung zugezogen oder eine Erkrankung auf weitere Gäste übertragen.

Wir sind stets bemüht dies zu vermeiden, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nur begrenzte Möglichkeiten haben.

 

Wer Zeit hat, kann sich unseren unten stehenden Text in der langen Version gerne durchlesen.

 

„Mein Hund war in der Hundepension und kam von dort krank zurück“

 

Hundebesitzer haben diesen Satz bestimmt schon oft gehört oder es sogar selbst erlebt – evtl. sogar bei uns?! Denn auch in unserer Hundepension bleiben wir vor diesen unangenehmen Tatsachen und Gesprächen mit Besitzern nicht verschont.
In unseren Erstberatungsgesprächen reden wir offen über dieses Thema. Die Besitzer bekommen die Informationen mit Nachhause, müssen Formulare zur Kostenübernahme im Krankheitsfall selbst ausfüllen und das Ganze im Vertrag unterzeichnen. Soviel zur Theorie. Nun stellt sich das Ganze aber in der Praxis anders dar. Hierzu möchten wir ein paar Worte verlieren…
Tritt der Fall ein, dass der Hund erkrankt von der Pension abgeholt wird oder Zuhause nachträglich erkrankt, ist man natürlich zunächst wütend. Man besucht seinen Haustierarzt und dieser bestätigt einem womöglich auch noch den Verdacht, den man sich bereits im Vorhinein ausgemalt hatte, was denn da in der Hundepension passiert ist während der Unterkunft seines Tieres. Prompt ist das Thema, den Hund jemals wieder in diese Pension zu geben, abgehakt. Denn schließlich muss die Pension doch dafür Sorge tragen, dass der Hund nicht erkrankt. Muss Sie das wirklich? Wir sagen eindeutig „NEIN“, denn eine Hundepension ist nichts anderes wie eine Betreuung für den Hund, ähnlich wie ein Kindergarten oder gleichgesinnte Einrichtungen. Meist haben Pensionen keinen Einfluss auf Erkrankungen und Verletzungen. Eine Versicherung für diesen Fall gibt es auch nicht.
Einige Besitzer fragen nach einem Krankheitsfall evtl. noch in der Pension nach (was immer sinnvoll ist), andere haken das Thema ab und verbreiten lieber bei Freunden und Bekannten, sozialen Netzwerken etc. einen schlechten Ruf über die Hundepension. Oft steht die Hundepension dann wehrlos dar. Das ist natürlich für einen kleinen Betrieb eine Katastrophe. Was man mit solch unüberlegten Handlungen alles anrichten kann, ist den Menschen meist nicht bewusst.

Wir wollen einmal die Praxis durchsprechen, wie Hunde speziell bei uns gehalten werden auf Wunsch der Besitzer die sich unsere Pension aussuchen.
Beim Erstgespräch wird gesagt „Die Hunde kommen mehrmals täglich auf große Wiesenausläufe, wenn möglich in Gruppen die zueinander passen“. „Schön denken die Besitzer, welch ein tolles Hundeleben auf großen grünen Wiesen mit tollen Freunden“. Hier fängt es schon an für uns. Irgendwie müssen wir ja sehen, dass die Hunde zueinander passen und zaunsicher sind. Das können wir nur in der Praxis testen, denn reden können die Vierbeiner nicht, um uns zu sagen, ob ihnen der Andere sympathisch ist. Hierbei können wir nur mit unserer Erfahrung und unserem Wissen arbeiten, denn jeder Hund verhält sich anders wie vorher vom Besitzer erzählt wurde. Wieso ist das so? Ganz einfach, sobald Herrchen und Frauchen weg sind fehlt das, mit der Bezugsperson verbundene Verhalten (der Rudelführer), wie Sicherheit, Schutzverhalten, Kommandos die der Besitzer vorgibt etc .. Und trotz viel Erfahrung und Einschätzen der Hunde passiert es dann doch, zwei Hunde verbeißen sich ineinander und ein Anderer (angeblich zaunsicherer Hund) flüchtet über den 2 Meter hohen Zaun und verletzt sich dabei an der Pfote. Durch gezielte erlernte Handgriffe sind die zwei verbissenen Hunde schnell wieder voneinander getrennt, der entwischte Hund eingefangen. Das sind Abläufe von Sekunden! Dennoch haben die Tiere Schrammen abbekommen, Bissverletzungen und Co.. Dabei waren wir doch direkt dabei und haben so schnell gehandelt und es hieß doch vom Besitzer „Mein Hund ist mit allen Hunden verträglich und absolut zaunsicher“. Und das ist nicht einmal gelogen. Kein Besitzer weiß, wie sich sein Hund ohne ihn verhält. Wie auch? Es ist also an uns gelegen, dies jedes Mal neu heraus zu finden. Wir haben in einer Hundepension immer neue Umgebungsreize und diese wechseln sogar von Pension zu Pension. Deshalb machen wir immer vorab unsere 2 Testtage, damit wir einschätzen können ob die Hunde zu uns passen und wir zu den Hunden.
Nun rufen wir die Besitzer an und fahren zum Tierarzt. Der Tierarzt sagt, alles keine große Dramatik, es wir genäht, ein bisschen Antibiotika, Schmerzmittel und ein paar Tage ruhen. Der Besitzer aber sitzt in seinem Urlaub und malt sich die fürchterlichsten Dinge aus. Er war / ist ja nicht dabei und sorgt sich verständlicherweise sehr. Bei Abholung sieht er dann die Verletzungen und dann wird klar- so wie er sich das in all seiner Zeit ausgemalt hatte, muss es passiert sein. Ein eindeutiges Versagen der Hundepension – sowas macht mein Hund nie zuhause. Wie konnte das nur passieren?! Schnell wird das Erstberatungsgespräch, der Vertrag, die Kostenübernahmeerklärung, der Wunsch und das Einverständnis, den Hund in Gruppen in eingezäunten Ausläufen zu halten, vergessen. Man ist einfach nur noch sauer auf die Hundepension. Wir verstehen das. Es ist total ärgerlich Geld für eine vermeidlich gute Unterkunft zu bezahlen und der Hund muss so abgeholt werden- absolut keine schöne Situation. Weder für uns, noch für den Hund oder dessen Besitzer.
Jeder Fall wird bei uns im Team besprochen und es wird diskutiert, was man evtl. das nächste Mal besser machen könnte. Aber dann sind da eben noch die Faktoren „Mensch und Tier“. Beide haben Gefühle und können gute und schlechte Tage haben, beide sind täglich anders gelaunt und manchmal passieren dann Unfälle. Vermeiden werden wir es nie können, wir können nur immer wieder unser Bestmögliches geben. Schließlich arbeiten wir mit allen Hunderassen, in allen Größen und mit nicht kastrierten und kastrieren Hunden zusammen. Wir möchten auch zukünftig jedem Tier ein Platz bieten können.
Wir bitten aber alle Besitzer um Verständnis, dass wir Unfälle NIEMALS ausschließen können.

Ein anderer Fall ist das Thema „Krankheit“. Beim Erstberatungsgespräch, in den Verträgen auf der Homepage, in unserem Büro - überall machen wir auf das Thema „Erkrankungen in einer Hundepension“ aufmerksam. Auch, dass wir hierfür keine Haftung übernehmen können, denn Krankheiten vorher erkennen, ist so gut wie unmöglich. Wir sind und bleiben eben ein riesiger Kindergarten, in dem es nun mal auch ansteckende Krankheiten gibt.

Nehmen wir das aktuelle Thema „Kehlkopfhusten / Zwingerhusten“ als Praxisbeispiel.
Der Zwingerhusten ist eine typische Erkrankung, die häufig unter Umstellung der Haltung auftritt. Aber auch so kann der Zwingerhusten jeden Hund befallen, beim Gassi, in der Hundeschule, beim Tierarzt etc.. Wir kontrollieren jede Impfung und der vermeidlich gesunde Hund wird von uns vorher angeschaut und dann erst in unserer Pension abgegeben. 2 Tage später hustet er. Das kann alles Mögliche sein. Heiserkeit, eine Kehlkopfreizung, ein Virus, ein Bakterium. Wir separieren den Hund sicherheitshalber und desinfizieren alles, wir rufen unseren Tierarzt an und der Hund wird behandelt. 5 Tage später hustet dennoch die Hälfte der Hunde in der Pension. Wieso, bei all den Sicherheitsvorkehrungen?
Der Zwingerhusten ist hochgradig ansteckend und zunächst eine Virusinfektion, die Ansteckung passiert viele Tage vor dem ersten Mal husten. Es gibt verschiedene Virenstämme und die Impfungen sind nur für einen Bruchteil davon entwickelt worden. Gegen Viren können wir so gut wie rein gar nichts ausrichten, außer die vorhandenen Symptome lindern. Aufgrund Tröpfcheninfektion verteilt sich der Virus überall. Wiesen, Laufwege, Futternäpfe, Decken, Kleidung etc. etc. alles könnte davon befallen sein. Das Problem in den Griff zu bekommen, ist so gut wie unmöglich. Wie lange der Virus überlebt, ist uns ebenfalls nicht bekannt. Nun könnten wir unsere Hundepension schließen. Aber wo sollen die Besitzer mit ihren Hunden hin, die bereits Urlaub gebucht haben, Tagesgäste die wegen ihrem Job zu uns kommen müssen und wann ist die Ansteckungsgefahr überhaupt vorbei?
Wissen wir nicht und können wir nicht wissen.
Oft ist es so, dass wochenlang mit einer Erkrankung Ruhe ist und dann kommt ein neuer Hund, welcher es dann doch wieder einschleppt. Sei es Husten, Magen- Darmerkrankungen oder parasitäre Probleme. Oft ist es auch so, dass die Hunde in der Zeit bei uns keinerlei Symptome zeigen und dann bei Abholung Zuhause direkt damit anfangen. Wieso ist das so? Ganz einfach! Änderung der Gegebenheiten. Es kehrt Ruhe ein.
Wir können nur informieren und auf die Gefahren von Erkrankungen hinweisen, sowie bestmögliche Hygienemaßnahmen treffen. Mehr können wir aber nicht. Auch hierbei liegt es nicht in unseren Händen, dass sich dies jemals ändern wird. Wenn wir eine akute Erkrankung in der Pension haben, teilen wir das den Gästen vorher mit.

Kommen wir abschließend noch zum Thema „Mein Hund kam zu dick oder unterernährt zurück aus der Hundepension“, welches uns auch immer wieder betrifft.
Viele Menschen bringen ihr eigenes abgepacktes Futter mit in die Pension. Wir füttern es genau nach deren Mengenangabe und dennoch verändern sich die Hunde vom Gewicht her. Andere nutzen das Futter aus unserer Pension und auch hierbei kann sich der Hund vom Gewicht her verändern. Wieso ist das so? Wir können in unserer Hundepension den Bedarf der Hunde nur schwer abschätzen. Wir wissen nicht welche Bewegung der Hund Zuhause hat und wieviel Leckereien er sonst noch über den Tag verteilt erhält. Es ist also wichtig ausreichend Futter mitzubringen. Gerade bei Hunden die über einen längeren Zeitraum bei uns untergebracht sind. So, dass wir den Bedarf anpassen können. Füttern wir unser eigenes Pensionsfutter, müssen wir auch erstmal das richtige Futter für den Hund finden und dann heißt es „ausprobieren“. Deshalb kann es gerade in der Anfangszeit zu Gewichtsunterschieden kommen.

Fazit aus all dem…
Wir als Hundepension sind nicht befreit von Verletzungsgefahren und Erkrankungen bei Ihren Hunden. Deshalb können wir auch keine Haftung dafür übernehmen oder das Risiko vorab einschätzen. Wir sind bestmöglich bemüht Ihren Hund davor zu schützen und ihn sorgfältig zu behandeln. Genauso wie wir den Bedarf an Futter nur schwer einschätzen können, da die Hunde bei uns eine andere Belastung haben wie Zuhause. Wir arbeiten aber mit Lebewesen und diese geben uns den Weg vor, mit allen Höhen und Tiefen. Damit Ihr Hund Sie nicht vermisst und die Zeit bei uns genießen kann, werden wir weiterhin Hunde in Gruppen und in unseren eingezäunten Ausläufen unterbringen. Auch auf die Gefahr hin, dass Erkrankungen und Verletzungen entstehen können, hilft es den Hunden ungemein die Zeit bei uns zu genießen.
Vielen Dank fürs Lesen.

Das Team der Hundepension Weinberghof GmbH

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HUNDEPENSION WEINBERGHOF GmbH
Weinberghof 
35647 Waldsolms-Kröffelbach

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